ABGEWIRTSCHAFTETE LINKSGRÜNE DOGMENWELT

Ein Gastbeitrag vom 02.05.2016

ABGEWIRTSCHAFTETE LINKSGRÜNE DOGMENWELT

Jetzt kommt bei den Linksgrünen erst so richtig Katerstimmung auf, nachdem sie nach dem AfD- Parteitag in Stuttgart erkennen müssen, dass die AfD nicht, wie von ihnen erhofft und wieder mal falsch prognostiziert, eine Eintagsfliege ist. Jetzt sehen sie überall Nazis, Ewiggestrige und den Mief der 1950er Jahre in der Mitte der Gesellschaft, können sich aber andererseits um eine inhaltliche Auseinandersetzung nicht mehr mit billiger Diffamierung herumdrücken. Es dämmert ihnen langsam, dass die Zeit ihrer unwidersprochenen politischen und geistigen Vorherrschaft vorbei ist.

Aber wer so viele Scheuklappen und Dogmen hat, mit denen er sich den Blick auf die Realitäten verstellt, wie soll der auch anders? Zum Beispiel das Dogma,

  • dass sich die Herausforderungen durch die Globalisierung nur durch internationale Großorganisationen wie die EU oder die Vereinigten Staaten von Europa bewältigen lassen statt durch gut vernetzte, schlagfähige und flexible Nationalstaaten nah am Bürger
  • dass dem Internationalismus auf institutioneller Ebene ein Multkulturalismus auf der Ebene der angeblichen Noch-Nationalstaaten entsprechen müsse statt zu sehen, dass der Renaissance des fitten Nationalstaats eine erneuerte nationale Identität mit nationaler Leitkultur entspricht und dass die Fülle kulturell unterschiedlicher Nationalstaaten viel bunter ist als der einheitlich zusammengemixte Multikultibrei des europäischen Großstaates, den sie sich vorstellen
  • dass Integration nur Integration der autochthonen Deutschen in die islamische Kultur sein kann statt umgekehrt
  • dass unbeschränkt offene Grenzen mit dem Sozialstaat vereinbar wären statt zu erkennen, dass beides zusammen nicht geht. (Gerade in dem Punkt wird es noch gewaltig krachen)
  • dass Zäune gesetzlose Massenzuwanderung nicht verhindern können, während die Schließung der Balkanroute täglich Gott sei Dank das Gegenteil beweist
  • dass das Leitbild der traditionellen Familie mit Vater, Mutter und Kindern ewig gestrig sei, ohne zu erkennen, dass dieses Leitbild dem Wunsch der Mehrheit der Bevölkerung entspricht, die mit ideologischem Gendermainstreaming nichts anfangen kann und auch zukünftig nichts am Hut haben wird
  • dass Linksgrün Demokratie und Menschlichkeit quasi gepachtet hätten statt zu erkennen, dass gerade diese Kräfte mit dem sogenannten Kampf gegen rechts die Demokratie mittlerweile in eine Postdemokratie verwandelt haben
  • dass mit Gesinnungsethik Staat zu machen sei statt zu realisieren, dass man nur mit Verantwortungsethik Staat machen kann.
  • Usw. Es darf ergänzt werden

Die Linksgrünen sind fett, denkfaul und ideenlos geworden. Es wird Zeit für frischen Wind in Deutschland.

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