AfD-KREISTAGSFRAKTIONSVORSITZENDER CHRISTOPH HÖGEL ZU DEN RADIKALEM MASSNAHMEN IM KAMPF GEGEN DAS NEUARTIGE CORONAVIRUS

14.03.2020

Ein Beitrag der AfD Kreistagsfraktion Bodenseekreis:

+++AfD-Fraktionsvorsitzender Christoph Högel zu den radikalen Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus+++

Als das Virus in China ausbrach und in China erste Todesopfer zu beklagen waren, war ich zunächst auch noch relativ entspannt. Man muss sich etwas näher damit beschäftigen, um zu verstehen, wo das Problem bzw. die Gefahr beim neuen Virus liegt.

Als ich feststellte, dass sich das Virus in einer enormen Geschwindigkeit verbunden mit einer langen Inkubationszeit ausbreitet und dabei wohl noch eine höhere Sterblichkeitsrate verursacht, als beispielsweise die bekannte Influenza, änderte sich meine anfängliche Entspanntheit. Panik habe ich dennoch nicht aber das Problem ist nicht, die etwas höhere Sterblichkeitsrate verglichen mit der Influenza, wobei es auch dazu noch keine 100%ig verlässlichen Zahlen gibt.

Wenn man die Ausbreitung des Virus nicht bremst, kann es sehr schnell zu einem Kollaps unseres Gesundheitssystems kommen. Deutschland hat 28.000 Intensivbetten in den Krankenhäusern. Davon sind derzeit rund 80% belegt. Es bleiben also 20% (5600 Betten und Beatmungsgeräte) um schwere Krankenverläufe zu behandeln.

Des Weiteren gibt es Stand heute kein Arzneimittel oder keine Impfung gegen das Virus. Die Kurve der Fallzahlen muss also ohne derartige medizinische Hilfsmittel gedrückt werden, damit wir die Krankenhäuser und Ärzte nicht überlasten. Darin besteht die Herausforderung und deshalb muss jeder Bürger dazu beitragen, unter anderem mit dem radikalen Einschränken seiner sozialen Kontakte in den nächsten Wochen.

Man sollte nicht vergessen, dass es dabei um viele 1000 Menschenleben geht und aus vielen 1000 können eben auch schnell 100.000 werden, wenn sich das Virus unkontrolliert verbreiten kann und wir weitermachen wie bisher ohne etwas dagegen zu tun. Lassen Sie uns also gemeinsam alles dafür tun um unsere Großeltern und Mitmenschen mit Vorerkrankungen, die vom Virus besonders bedroht sind, zu schützen.

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