UMFRAGE: NUR 29 PROZENT DER DEUTSCHEN UNTERSTÜTZEN ENERGIEWENDE

24.10.2016

UMFRAGE: NUR 29 PROZENT DER DEUTSCHEN UNTERSTÜTZEN ENERGIEWENDE

Weitere 29 Prozent sind unentschieden, 27 Prozent sind Kritiker der Energiewende. Nur 47 Prozent der deutschen Bevölkerung sind bereit, jährlich 50 Euro oder mehr für ein Gelingen der Energiewende beizusteuern. Auch bei der Energiewende hat die Merkelpolitik keine klaren Mehrheiten in der Bevölkerung hinter sich. Die Befürworter schreien nur am lautesten. Mit den grünroten Medien im Rücken ist das ja auch kein Problem.

Das ergab eine deutschlandweite Repräsentativbefragung der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Universität Münster sowie zwei Fraunhofer-Instituten.

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/umfrage-nur-29-prozent-der-deutschen-bevoelkerung-unterstuetzen-die-energiewende-universitaet-stuttgart/

Zum originalen Beitrag auf Facebook:

https://www.facebook.com/AfD.Kv.Bodensee/posts/945450915587630

—–

Kommentar 1:

eine AfD die Energiepolitisch zurück ins 19. Jahrhundert will ist für mich unwählbar…. Mit diesem Rückschrittversuch schießt ihr euch selbst ab denn das Thema Umweltschutz für eine gesündere und lebenswerte Zukunft unserer nächsten Generationen steht bei allen verantwortungsvollen Eltern und bei der großen Masse denkender Bürger ganz oben in der Prioritätenliste. Das sind die selben Leute die für den Schutz unserer kulturellen Identität eintreten…. Also AfD Politiker, denken. Ihr seit sonst schneller wieder weg wie euch lieb ist….

—–

AfD-Antwort auf Kommentar 1:

Sehr geehrter Herr Helmut G.,

nun stellt sich die Frage, was an den Vorschlägen der AfD bezüglich der Energiepolitik objektiv rückschrittlich ist. Entweder haben Sie das Grundsatzprogramm nicht aufmerksam gelesen oder aber es gar nicht gelesen, was ja beides der Fall sein kann.

Ansonsten wüssten Sie, dass diese Vorschläge keinen Rückschritt darstellen, sondern, wie so oft in der Politik, auf die Abwägung aller Faktoren zielt und somit den unserer Meinung nach bestmöglichen Mittelweg zu finden. Es stehen z.B. Faktoren wie Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit zur Diskussion.

Wir finden, dass der hauruck-artige Ausstieg aus der Kernenergie und das anschließende Erneuerbare-Energien-Gesetz nicht hätte sein müssen. War es doch Frau Merkel, die nach rot-grün den Ausstieg vom Atomausstieg beschlossen hatte. Als dann die Fukushima-Kathastrophe kam, gabs die unglaubwürdige Kehrtwende, welche eben unserer Meinung nach überstürzt war.

Nun wurden massenhaft Windkraftanlagen im Norden und in der Mitte Deutschlands errichtet, die zwar viel elektrische Energie bereitstellen, aber nicht in den Süden transportiert werden kann, aufgrund fehlender Stromtrassen. Ausreichend Stromtrassen, ist auch ein Wunsch von uns, allerdings immer auch im Hinblick auf den Erhalt des Naturlandschaft. Hiervon sind wir offen gesagt wohl noch mehrere Legislaturperioden entfernt.

Des Weiteren wurden ebenfalls massenhaft Solarpojekte im verhältnismäßig sonnenarmen Deutschland mit völlig überhöhten Subventionen unterstützt, welche der Verbraucher letztlich mit immer weiter steigenden Strompreisen (EEG-Umlage) finanzieren musste. Mittlerweile wurden diese überzogenen Subventionen ja aus Einsicht sogar drastisch gedrosselt.

Wir schlagen also vor, dass bis die Versorgungssicherheit nicht flächendeckend mit erneuerbaren Energien effizient gesichert ist, die Atommeiler und die anderen Kraftwerke der fossilen Energiegewinnung weiterlaufen sollten und behutsam nach und nach auf dem Weg dahin abgeschaltet werden sollen, eben nicht in Hauruck-Manier.

Denn was bringt es, wenn wir unsere Atommeiler im Süden abschalten und dafür den Atomstrom aus anderen Nachbarländern importieren, unseren eigenen Ökostrom aus dem Norden allerdings nach Holland oder Polen zu Ramschpreisen verkaufen?

Diese Art der Energiepolitik hilft uns nicht weiter.

Wir verweisen u.a. auf das Kapitel 12 unseres Grundsatzprogramms mit seinen Unterpunkten zur Energiepolitik.

Sollten Sie noch Fragen haben, so können Sie die gern natürlich gern stellen und wir versuchen diese zeitnah zu beantworten.

Ihre AfD Bodensee

—–

Antwort Helmut G. auf AfD:

Nicht Merkels Ausstieg sondern der vorherige Ausstieg vom Ausstieg war der Fehler den diese Regierung gemacht hat. Der Ursprüngliche Ausstieg der Rot Grünen Regierung war zu besseren Konditionen und zu früheren Zeitpunkten beschlossen. Wer heute noch von einer Technologie träumt die sowohl im Betrieb niemals beherschbar ist und auch jedem klar sein muss dass es auf diesem Globus kein Endlager für den Atommüll gibt welches über jahrtausende bestand hat….   Mehr muss man dazu nicht sagen. Im übrigen gibt es keine billigere Energie wie die aus Wind, Wasser und Sonne…. Alle Kraftwerke die Fosile Energieträger verbrennen hinterlassen Spuren in der Umwelt die zu beseitigen entweder unmöglich sind oder uns selbst und auch die nächsten Generationen mit Unsummen belasten werden. Um das zu erkennen müssen sie noch nichtmal studiert haben, das ist offensichtlich….

Comments are closed.