DANK AN DIE MUTIGEN MUSLIME VON HAMBURG

30.07.2017

DANK AN DIE MUTIGEN MUSLIME VON HAMBURG

Ein Beitrag von Prof. Dr. Jörg Meuthen:

Liebe Leser, einige kritische Stimmen haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass es unserer Bürgerpartei gut zu Gesicht stünde, den mutigen muslimischen Mitbürgern zu danken, die den islamistischen Attentäter von Hamburg zur Strecke gebracht haben.

Diese Stimmen haben recht. Selbstverständlich verdienen diese Menschen den Dank aller in Deutschland, und zwar zunächst einmal völlig unabhängig von ihrer Religion: Der Dank gebührte ihnen in gleicher Weise, wären sie Christen, Juden, Hindus, Buddhisten oder auch Agnostiker.

Und dennoch ist es ein gutes Zeichen, dass der islamistische Mörder in seinem fürchterlichen Treiben von Muslimen selbst gestoppt wurde. Er versuchte sogar, mit seinen Verfolgern in einen Dialog einzutreten und sie offenbar davon zu überzeugen, dass sie auf seiner Seite stehen müssten: “Ich will euch nichts tun, ich will die Christen angreifen”, so sprach er seine Verfolger auf Arabisch an.

Da traf er aber auf die Falschen. Er hatte es eben nicht mit jener gefährlichen Minderheit hochgradig radikalisierter Moslems zu tun, die es in Deutschland nun einmal leider auch gibt, sondern mit Menschen wie zum Beispiel dem gebürtigen Tunesier Jamel Chraiet, der seit 27 Jahren in Deutschland lebt und bei der Hamburger Hochbahn arbeitet.

Herr Chraiet brachte nun seine Freude darüber, dass es Muslimen selbst geglückt ist, den Täter unschädlich zu machen, auf den Punkt: „Damit die Leute sehen, es gibt auch andere, die nicht so sind.“

Herrn Chraiet und allen anderen muslimischen Mitbürgern, die hier seit vielen Jahren gut integriert in Deutschland leben und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung eben nicht von einem politischen Islam übertrumpft sehen möchten, möchte ich an dieser Stelle sagen: Seien Sie versichert, dass fast alle Menschen in diesem Land das auch so sehen.

Das gilt selbstverständlich auch für Wähler und Mitglieder der Alternative für Deutschland. Ich werde nicht müde zu betonen, dass die von den Medien betriebene Schwarz-Weiß-Malerei in Bezug auf unsere Bürgerpartei schlicht unzutreffend ist.

Richtig ist, dass wir dem Islam als Religion insofern kritisch gegenüberstehen, als dass er nachweislich keine Trennung von Staat und Kirche vorsieht, so dass die Regeln des Korans aus Sicht eines strenggläubigen Moslems über weltlichen Regeln stehen müssen, also zum Beispiel über unserem Grundgesetz.

Fast jeder zweite Türkischstämmige in Deutschland hat nach einer aktuellen Studie diese Meinung, die wir strikt ablehnen. Muslime, die sich mit dieser Weltsicht identifizieren, werden bei uns also stets auf taube Ohren stoßen: Nichts steht über unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Im Umkehrschluss bedeutet dies für uns selbstverständlich auch: Muslimische Mitbürger, die das genauso sehen, die Teil unserer freiheitlich-westlichen Gesellschaft sein wollen und die sich selbst nach Kräften bemühen, diese Gesellschaft voranzubringen, sind uns willkommen.

Die oben zitierte Aussage von Herrn Chraiet zeigt aber doch gerade, wie der gut integrierte Teil der in Deutschland lebenden Muslime unter dem Verhalten des anderen Teils leidet, weil eben jenes Verhalten in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft auf klare Ablehnung stößt.

Die Tatsache, dass islamistische Mörder wie der von Hamburg unter dem Deckmantel des Asylrechts 2015 nach Deutschland gekommen sind und nun aufgrund fehlender Papiere nicht abgeschoben werden können, löst bei vielen gut integrierten Muslimen Unbehagen, ja zuweilen sogar Zorn aus, weil sie ihre eigene, mühevoll erbrachte Integrationsleistung gefährdet sehen.

Frau Merkel erweist mit ihrer unüberlegten, grundgesetzwidrigen und bis heute nicht korrigierten Entscheidung, unkontrolliert alle ins Land zu lassen, die dies wollen, der Integrationsleistung dieser Menschen jeden Tag aufs Neue einen Bärendienst – und sie setzt, wie man am aktuellen Mord in Hamburg erneut auf tragische Weise sieht, die gesamte Gesellschaft unüberschaubaren Gefahren aus.

Es bleibt daher dabei: Diese Frau darf keinesfalls Kanzlerin bleiben. Mögen viele wahlberechtigte muslimische Mitbürger erkennen, welche Partei ihrer Integrationsleistung durch eine Schließung der deutschen Grenze am ehesten förderlich sein wird.

Zeit für gelungene Integration. Zeit für die #AfD.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article167168041/Jeder-einen-Stuhl-dann-sind-wir-auf-ihn-los.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/habe-keinen-moment-gezoegert-warf-den-messer-mann-zu-boden-focus-online-sprach-mit-einem-der-helden-von-barmbek_id_7413374.html

http://www.br.de/nachrichten/emnid-studie-tuerken-koran-grundgesetz-100.html

Zum originalen Beitrag auf facebook

Schreiben Sie einen Kommentar